GAB China Leichtbau

China- Chancen für deutsche Anbieter von Leichtbautechnologien

Vor dem aktuellen Hintergrund der COVID-19 Pandemie und der aktuellen weltweiten Ausnahmesituation, ist die Exportbranche vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Mit der digitalen Geschäftsanbahnung China bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine konkrete Unterstützungsmaßnahme für die Weiterführung Ihres Auslandsgeschäftes trotz Reisebeschränkung an. Dieses Exportförderprojekt wird digital umgesetzt und bringt Sie über online Video-Konferenztools unter anderem mit potentiellen chinesischen Kunden und Geschäftspartnern zusammen.

Hintergrund & Zielgruppe des Projektes

Die Geschäftsanbahnung China ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für deutsche Unternehmen und Zulieferer von Produkten aus dem Bereich Leichtbau und neue Materialien mit Fokus auf Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilindustrie. Das Projekt wird von der AHK Greater China Shanghai in Zusammenarbeit mit SBS systems for business solutions GmbH durchgeführt.

Vom 16. - 18. November 2020 findet an drei Vormittagen eine digitale Geschäftsreise nach China für deutsche Unternehmen mit Interesse an einer Geschäftsausweitung in den chinesischen Markt statt. Zusätzlich finden, sowohl in der Woche vor der "Reise" als auch in der Folgewoche, individuelle Geschäftstermine statt; diese Termine werden in Abhängigkeit der Terminkalender und Verfügbarkeit der beiden Parteien gemeinsam ausgewählt und abgestimmt. Das Projekt richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Anbieter mit Produkten, Dienstleistungen und Lösungen in den Bereichen:

Effizienzsteigernde und qualitativ hochwertige Materialien und Komponenten mit dem Siegel "Made in Germany"

Kostenreduzierende Leichtbau-Konstruktionen/-Elemente und neue Materialien

Individual-Maschinenbau

Das BMWi unterstützt mit dieser digitalen Projektumsetzung deutsche Unternehmen bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten in China. Die virtuelle Geschäftsanbahnung soll Marktchancen ausloten und langfristige Absatzpotenziale für deutsche Unternehmen der Branche vorbereiten.

Bestandteile der digitalen Geschäftsanbahnung

Vorbereitungsgespräche
Der Individuelle Gespräche zwischen Teilnehmern und AHK Mitarbeitern (per Videocall) zur Eruierung des individuellen Bedarfs jeder Firma. Die Teilnehmer können so außerdem ihre Präsentationen mit dem AHK-Personal besprechen und ggf. besser dem chinesischen Markt anpassen.

Allgemeines Länder-und Branchenbriefing (Webinar, ca. 1,5 Stunden)
Gemeinsames Länder- und Branchenbriefing der AHK Greater China Shanghai, einem Vertreter des Generalkonsulates, der GTAI und einem Branchenexperten (konkrete Marktchancen, künftige Marktentwicklung, Expertenvortrag über die Leichtbaubranche in China, organisatorisches Briefing, usw.).

Spezielles Länder- und Branchenbriefing (Webinar, ca. 1,5 Stunden)
Länder- und Branchenbriefing der AHK Greater China Beijing mit regionalen Schwerpunkten und Besonderheiten für Nordchina.

Präsentationsveranstaltung (via Online Meetingtool)
Online Kurzpräsentation aller Teilnehmer vor potenziellen chinesischen Geschäftspartnern, die durch das AHK Greater China Netzwerk und lokalen Fachpartner zu der Online Veranstaltung eingeladen werden. Sie als Unternehmen können sich im Webinar einem Live-Publikum von chinesischen Marktakteuren vorstellen und mögliche Geschäftspartner kennenlernen.

B2B-Gespräche
Organisiert als Video-Konferenzen zwischen dem deutschen und dem chinesischen Unternehmen). Gespräche werden flexibel organisiert und sollen voraussichtlich sowohl in der Woche VOR als auch NACH dem offiziellen Veranstaltungs-Termin stattfinden. Durch das digitale Vorgehen ist die Terminplanung aber recht flexibel und kann auch weitere Daten zulassen. Die AHK kümmert sich um die Terminorganisation, stellt die Verbindung zwischen den Parteien her und sorgt auf Anfrage auch für die Moderation und Übersetzung.

Zielmarktanalyse
Zusendung einer Zielmarktanalyse über Leichtbau und neue Materialien in China mit Fokus auf Maschinen- und Anlagenbau und Automobilindustrie inkl. Beschreibung lokaler Besonderheiten, Markteintrittsbarrieren, wichtige Fachverbände, wichtiger Marktakteure etc.

Das ausführliche Programm finden Sie im unten verlinkten Infosheet.

Teilnahmebedingungen

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Die für Ihr Unternehmen entstehenden Kosten wurden für die virtuelle Geschäftsanbahnung vom BMWi entgegen des ursprünglichen Eigenbeitrags um 50% reduziert und belaufen sich, abhängig von der Größe Ihres Unternehmens, jetzt auf:

*250 EURO netto: weniger als 2. Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeiter
*375 EURO netto: weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeiter
*500 EURO netto: ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder mehr als 500 Mitarbeiter

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. Die individuellen Beratungsleistungen werden in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.

Warum China?

Zu den größten Anwendungsbereichen für deutsche Leichtbautech-nologien und neue Materialien zählen neben der Luftfahrt die Automobilbranche und der Maschinen- und Anlagenbau.
Der globale Markt für Leichtbaumaterialien wird aktuell noch von den USA angeführt. Der Absatzmarkt mit den höchsten Wachstumsraten ist allerdings das Reich der Mitte - China. Alleine von 2009 bis 2017 ist der Absatz von Autos um über 20 Mio. Stück pro Jahr gestiegen. Mit dem Wachstum des Marktes wird auch die Nachfrage nach Leichtbaumaterialien steigen, die u.a. Beschleunigung, Bremsen und Geräuschentwicklung deutlich verbessern können.
Nach dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie Anfang 2020 ist zunächst auch der Absatzmarkt für Autos in China eingebrochen. Dieser ist dennoch auf rapidem Erholungskurs, vor allem im Luxussegment. Im April wurden in China rund 11% mehr Luxusautos verkauft als im selben Monat des Vorjahres. Ein eigenes Auto gilt angesichts der Pandemie als sicherstes Transportmittel. Mit „Made in China 2025“ wird das Upgrade der gesamten Industrie anvisiert. Eine höhere Dynamik und Energieeffizienz im Maschinen- und Anlagenbau, die durch Leichtbau realisiert werden können, werden eine entscheidende Rolle bei der Modernisierung spielen.
Auch im Bereich der Verbundmaterialien wird erwartet, dass China bis 2024 den größten Anteil am Weltmarkt haben wird.

Externe Links zu Branchen- und Marktinformationen: GTAI - Große Unternehmen investieren in Forschung und Anwendung (29.04.2019)

Anmeldung & Download:

Um sich verbindlich für die Teilnahme anzumelden, füllen Sie bitte die Anmeldeunterlagen aus und senden diese an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Infosheet  Hier finden Sie kompakt zusammengefasste Projektinformationen.

 

Pressemitteilung Hier finden Sie den Pressetext zum Projekt.

 

Anmeldeunterlagen Hier finden Sie das Anmeldeformular, mit dem Sie sich verbindlich zur Teilnahme anmelden können. Das Formular Teilnehmer-Erklärung enthält die Unternehmensangaben, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) benötigt werden, um Ihnen die geförderte Teilnahme an dem Projekt zu gewähren.

 

Wirtschaftsbereiche Diese Liste der Wirtschaftsbereiche bzw. Kennziffern nach DeStatis hilft Ihnen, den für Ihr Geschäftsfeld passenden Wirtschaftsbereich zuzuordnen, den Sie bitte in der entsprechenden Stelle der Anmeldeunterlagen eintragen.

 
 

Weitere Informationen

Bei Fragen erreichen Sie uns unter der Rufnummer 030 5861994-10 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gerne stehen wir Ihnen auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung.

 

Kontakt für Rückfragen:

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SBS systems for business solutions GmbH
Frau Miriam Achenbach
Via Appia Nuova 666, 00179 Rom/Italien
Telefon: 0039-06-39031190
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